Donnerstag, 11. September 2008

LHC Infos

Mein erster Besuch galt der Homepage des LHC - mit mehr Infos als man wissen will und ziemlich vielen Details.

Also lieber paar interessante Fakten zum Start der Experimente aus Wikipedia (englisch ):

Am 5. April 2007 erreichte der Sektor 7-8 des LHC seine vorgesehene
Betriebstemperatur von 1,9 Kelvin (−271,25 °C), das ist rund ein Grad
kälter als die Durchschnittstemperatur im Weltall. Somit waren alle
Sektoren, außer dem Sektor 4-5, sehr nahe oder auf der vorgesehenen
Temperatur. Das 3,3 Kilometer lange Teilstück hielt der Belastung
stand, die Röhre schrumpfte beim Abkühlen um 9,9 Meter.[1]
Gegen Ende Juli 2008 wurde der Beschleuniger vollständig auf seine
Betriebstemperatur heruntergekühlt. Am 10. September 2008 wurde der
erste Teilchenstrahl durch den Beschleuniger geführt.[2][3]


Eine schöne Grafik des LHC hat der Spiegel erstellt.

Nach Aussage von Joachim Mnich vom Teilchenforschungszentrum Desy reicht die Energie des Strahls aus, um eine halbe Tonne Kupfer zu schmelzen. Klar, dass der Strahl da besser nicht unkontrolliert irgendwo rein rasen sollte.

Der Beam Dump dient daher zum Abfangen des Teilchen-Strahls und besteht aus 8m langen Graphitblöcken und Beton. Ein Abschwächungsmagnet streut den ankommenden Strahl. Dabei muss der Beam Dump Energien von bis zu 4000 Megawatt abbauen. (http://achim.astel.de/blog/)

Dagegen schreibt die Berliner Zeitung sogar:
Sollten die Partikel im Notfall entsorgt werden müssen, werden sie auf
einen 10 mal 10 mal 15 Meter großen Block aus Eisen und Grafit gelenkt.
Innerhalb eines Sekundenbruchteils erhitzen die Teilchen ihn auf 3 000
Grad Celsius.


Mehr von Wikipedia:
Loss of only one ten-millionth part (10−7) of the beam is sufficient to quench a superconducting magnet, while the beam dump must absorb an energy equivalent to that of a typical air-dropped bomb.
These immense energies are even more impressive considering how little
matter is carrying it: under nominal operating conditions (2,808
bunches per beam, 1.15×1011 protons per bunch), the beam pipes contain 1.0×10-9 gram of hydrogen, which, in standard conditions for temperature and pressure, would fill the volume of one grain of fine sand.

Auf dem Bild sind man die Blöcke des Beam Dumps: "LHC beam dump shielding blocks made from recuperated ISR dipole magnets filled with cement"

Die Gefährlichkeit des Strahls ist aber nichts gegen die Horror-Szenarien, die von einigen Kritikern verbreitet werden:

http://lhc-concern.info
ist eine ausführliche Sammlung von "Gefahren" die vom LHC ausgehen.
Dort wird z.B. ein Szenario besprochen, in dem die Erde innerhalb 27
Jahren von einem schwarzen Loch vernichtet wird.

Bei Welt der Physik
findet sich ein weiterer interessanter (und neutraler) Artikel zu den
schrecklichen Dingen, die vermutlich nicht passieren können.

Etwas ernsthafter beschäftigt sich schließlich bigsciencenews mit möglichen Unfällen.

Was ist das flächengrößte Land der Erde

Das Flächen größte Land der Erde ist Russland mit 17.000.000 km² Fläche. Auf Platz zwei ist Kanada mit 9.970.000 km².

Eine vollständige Liste findet man bei Wikipedia

Bewegungsablauf beim Diskuswerfen

Hier eine ganz interessantes Video zum Bewegungsablauf beim Diskuswerfen:

Mittwoch, 10. September 2008

Tiefflieger im Mast?


Ich konnte keine Unfälle zwischen tieffliegenden Jets und Segelyachten finden. Und es erscheint mir auch recht unwahrscheinlich. Viel gefährlicher leben übrigens SegelFLIEGER. Da gibt es wohl ab und zu schonmal recht knappe Begegnungen. Aber das ist ein anderes Thema.


Laut Spiegel-Interview gibt es 7 Tiefflug-Zonen in Deutschland, in denen eine Mindesthöhe von 75m gilt. Dabei wird 30m als "Einsatz-Höhe" bezeichnet.

Allerdings schreibt Wikipedia:
Der Übungserfolg ist heute sowieso gering, da die eingesetzten Maschinen über eine automatische Terrainverfolgung verfügen.

Zum Tornado schreibt Wikipedia
Besonderes Merkmal des Tornado ist seine Fähigkeit zum Tiefstflug in Baumwipfelhöhe (nur bei Flügen nach Sicht und manueller Steuerung durch den Piloten). Bei schlechtem Wetter oder bei Nacht ermöglicht das Terrain Following Radar (kurz: TFR, deutsch: Geländefolgeradar) den (vom Autopiloten gesteuerten) extremen Tiefflug in 60 Meter Flughöhe über Grund. 

Baumwipfelhöhe hört sich ja schon ziemlich nach Mast-Höhe an, wie? Das TFR scheint tatsächlich nur Höhen bis ca. 30m zu erlauben. Was ja wiederum auch ziemlich nah an "Baumwipfelhöhe" ist. 

Klar: Bei solchen Höhen kann sich der Pilot keine Abweichungen mehr erlauben. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass ein 30m hoch fliegender Jet plötzlich auf 17m absackt.

Über der Ost-/Nordsee schon gar nicht, denn da sollte (selbst in einem Tiefflug-Gebiet) eine Mindestflughöhe von 75m gelten.

Auch ganz interessant:
http://www.sichelschmiede.org/Downloads/Tiefflug_Kyritz-RuppinerHeide_08_06.pdf

Übrigens: In den Tiefflug-Gebieten ist Urlaub-Machen nicht zu empfehlen:

Mast von Flugzeug gerammt?

Emanuel aus Bonn hat Sorge um seine "Yacht":

Auf der Ostsee habe ich Militärübungen mit Tieffliegern beobachtet. Sie flogen in geschätzten 30m Höhe über meine Yacht, welche eine Masthöhe von 17m hat. Dazu gibt's zwei Fragen. Ersten: wie tief (und wie schnell) fliegen Marine/Luftwaffe bei Übungen über der See. Zweitens: Wie genau können sie die Höhe halten, muss ich also Angst haben, dass mit so ein Tiefflieger im Mast hängen bleibt?

Dienstag, 9. September 2008

Wer weiß es besser?

Nicht nur Fragen können jetzt per Formular verschickt werden, sondern auch Antworten. Ich hoffe, ihr wisst mehr zu den Fragen als ich. Und korrigiert im Zweifel meine Fehler, die ich trotz äußerst aufwendiger Recherche gemacht habe!

Neue Fragen?!

Rechts gibt es ab jetzt einen Link zu einem Formular, mit dem neue Fragen gestellt werden können. Alles ist erlaubt, ich überlege mir dann, ob eine Frage gut genug ist um auf diesem Blog behandelt zu werden.